• Verein: ASV Offenbach/Queich

    Bundesland: Rheinland-Pfalz

    Gewässer: Queich

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 30

    Ausbrüten von Bachforelleneiern in einer Selbstgebauten Brutbox im Gewässer.

     

  • Verein: Fischereiverein Frühauf Bislich-Flüren e.V.

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Diersfordter Waldsee

    Anzahl Teilnehmer: 15

    Arbeitsstunden: 120

     

    Aus Kunststoffrohren, Stahlmatten und Flies bauen wir Angler etwa zwölf Quadratmeter große künstliche Inseln. Diese werden einige Meter vom Seeufer positioniert. Betonanker sorgen dafür, dass die Inseln nicht abtreiben. Bepflanzt werden sie mit heimischen Gewächsen wie Gräsern, Rohrkolben, Schilf, Blutweiderich und Wasserlilien. In kurzer Zeit haben sich schon Libellen und Frösche angesiedelt. Ziel der Maßnahme ist es, Schutzzonen für Jungfische zu schaffen. Die Pflanzen bilden unter den Inseln Wurzelwerk, darin können sich die Jungfische vor z.B. dem Kormoran verstecken

     

  • Verein: ASV Harreshausen 1969 e.V.

    Bundesland: Hessen

    Gewässer: Vereinssee

    Anzahl Teilnehmer: 5

    Arbeitsstunden: 10

    Unser "Fischhotel" Da unser Vereinssee ein ehemaliger Baggersee ist und zu wenig Struktur und Einstände für Fische und andere Unterwasser-Bewohner aufgewiesen hat, haben wir 2019 zehn naturbelassenen Einweg-Holzplatten miteinander verschraubt, mit Totholz bestückt und auf einem Plateau im See versenkt. Innerhalb kürzester Zeit haben sich Fadenalgen sowie Kleinstlebewesen an/in unserem Fischhotel angesiedelt. Mittlerweile ist der Bereich um das Fischhotel der ertragreichste Spot im Vereinssee und ein sehr beliebter Angelplatz. Unmengen an Jung- und Kleinfischen halten sich im Schutz des Fischhotels auf. Logischerweise sind ihnen unsere Raubfische (hauptsächlich Hecht und Barsch) gefolgt. Der Ertrag im gesamten See konnte durch diese Maßnahme um ca. 45% gesteigert werden. YouTube Video zu dem Fischhotel nach ca. 3 Monaten im See: https://www.youtube.com/watch?v=x8nlH_6Eg2M Homepage mit gesamten, ausführlichen Beitrag zum Fischhotel: https://asv-harreshausen.de/das-fischhotel-unser-unterwasser-paradies/

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Merschsee

    Anzahl Teilnehmer: 5

    Arbeitsstunden: 50

    Durch umfangreiche Baggerarbeiten wurden die schon vorhandenen Flachbereiche, die aber besonders im Sommerhalbjahr meistens trocken fielen, auf eine durchschnittliche Wassertiefe von ca. 50 cm ausgekoffert. Durch die Vertiefung der Gewässersohle ist gewährleistet, dass auch in der niederschlagsarmen Jahreszeit in den Flachzonen ein Mindestwasserstand erhalten bleibt. Der größte Teil des Bodenaushubs wurde auf Inseln gelagert, so dass hier auf Dauer noch zusätzlich natürliche Steilwände mit einer Höhe von über zwei Metern entstehen können. Diese Wände werden neben dem Eisvogel auch gern von Uferschwalben angenommen, die am Merschsee an ähnlichen Stellen schon mehrfach gebrütet haben.

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Heckenkolk in Löningen/Böen

    Anzahl Teilnehmer: 10

    Arbeitsstunden: 50

    Insgesamt Müll entsorgt (kg):

    Angelplattform soll barrierefreien Zugang zum Angelplatz bieten Mit dem Bau eines barrierefreien Angelplatzes konnte durch Mitglieder des Vorstands des Fischereivereins Löningen begonnen werden. Ausgewählt wurde dafür ein Platz an den Heckenkölken in Böen. Ein Handicap schränkt das Leben fast immer stark ein. Dies gilt auch für das Hobby „Angeln“, bei dem es einige Hürden für Menschen mit Beeinträchtigung gibt. Intention des Vorhabens war es, Rollstuhlfahrern und anderen gehbehinderten Menschen den Zugang zu diesem Hobby zu ermöglichen. Der Anstoß war dabei von Vereinsmitgliedern gekommen, die von Personen berichteten, die aufgrund einer Behinderung ihrem Hobby nicht mehr nachgehen können. Die Idee wurden vom Vereinsvorstand gerne aufgegriffen und ein geeigneter Platz an einem Hasealtarm, den Heckenkölken in Böen, ausgewählt. Dieser Altarm bot sich nicht nur durch die gute Erreichbarkeit an, sondern er ist auch landschaftlich besonders attraktiv. Die Hase ist wegen der steilen Uferböschungen und Böschungsabbrüche für Menschen mit Gehbehinderung nicht mehr nutzbar. Auch die meisten Altarme leiden, vor allem durch die in den letzten Jahren lang andauernden niedrigen Wasserstände, unter diesem Problem. Mit dem Grundstückseigentümer fanden die Fischer einen Partner, der ihnen das Gelände für das Projekt zur Verfügung stellte. Auch der Behindertenbeauftragte der Stadt Löningen wurde in die Überlegungen mit eingebunden. Sind Angelplätze für Rollstuhl- und Rollatornutzer vorgesehen, müssen nach einer Norm, der DIN 18040-4: 2014-12, Mindeststandards zu solchen Angelplätzen erfüllt sein: Rollstuhlfahrer müssen ebenerdig ohne Hilfe auf die Plattform fahren können. Dazu wurde ein ausreichend breiter Weg mit einer möglichst geringen Steigung angelegt. Um den behinderten Anglern das Ein- und Auspacken der Ausrüstung zu erleichtern, kann der Platz mit dem Auto direkt angefahren werden; auch eine Parkmöglichkeit ist vorhanden. Auch die Absturzsicherung von den mindestens geforderten 15 cm Aufkantung wurde doppelt so hoch gebaut, um eine möglichst große Sicherheit zu gewährleisten. Das gilt ebenso für das Geländer, das höher als die vorgeschriebenen 60 cm ist. Die Höhe der Plattform über dem Wasserspiegel wurde so gewählt, dass Rollstuhlnutzer möglichst selbstständig ihren Fang keschern und anlanden können. Mittlerweile konnte der Weg zur Plattform mit Schotter und die Plattform mit Holzplanken versehen werden. Eine Beschilderung weist darauf hin, dass dieser Platz vorrangig von Mitgliedern mit Behinderungen genutzt werden darf. Der Vorstand des Löninger Fischereivereins hofft, mit dieser Maßnahme einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Handicap geleistet zu haben.

  • Verein: Angler-Treff e.V

    Bundesland: Thüringen

    Gewässer: Stausee Friemar

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 5

    Laichplätze und Unterstände geschaffen.

     

  • Verein: Nadine Meißner mit der JF ? Altglietzen /Hohenwutzen

    Bundesland: Brandenburg

    Gewässer: Grenzfluss Oder zwischen Hohensaaten - Hohenwutzen - Zollbrücke, der große Krebssee, der kleine Krebssee

    Anzahl Teilnehmer: 50

    Arbeitsstunden: 1

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 100

    Unsere Aufräumaktionen begann ganz privat vor 5 Jahren. Im laufe der Zeit konnte ich immer mehr Begeisterte dazu gewinnen und es wurde nun zu einem festen Termin, im April und September werden die Gewässer in unserer Region aufgeräumt. Wir sind dazu gekommen, weil meine 3 Männer Angler sind und wir unsere Natur lieben. Inzwischen freuen sich alle Teilnehmer, denn ich backe Kuchen und schmiere Brötchen und wir verbringen so einen schönen Tag. Jung und Alt. Im April möchten wir unsere Nachbar aus Hohensaaten "JF ? Feuerwehr" auch dazu einladen, uns beim aufräumen zu unterstützen. Anschließend plane ich im Depot ein kleinen Grillsnack einzunehmen. Ich denke, dass die Kinder und Erwachsenen viel Spaß haben, ansonsten würden die Teilnehmer nicht zu jeder Aktion mehr werden Mein Ziel ist es, soviel Menschen wie möglich mit dem Thema Müll zu konfrontieren und sensibilisieren. Während unserer Aktionen begegnen wir viele Angler. Alle finden unsere Aktionen toll aber nur 1 Angler von 10 hatte einen Müllbeutel dabei.

     

  • Verein: 1.Fischerverein "Komm beiß an" Haßloch e.V.

    Bundesland: Rheinland-Pfalz

    Gewässer: Wehlachweiher I

    Unser Weiher ist 3 - 4 m tief. Haben eine Sauerstoffschicht von 80 - 100 cm. Stark verschlammt. Wir haben ein netzbetriebenes Regenerationssystem angeschaft. Es soll mit den Jahren die Sauerstoffsättigung erhöhen und den Schlamm reduzieren. Gerät soll im März kommen.

     

  • Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Regenrückhaltebecken Hannover + Garbsen, Luther See

    Wir haben ein neuartiges Konzept zum Erhalt stark gefährdeter Kleinfischarten und Edelkrebse entwickelt. Umzäunte Regenrückhaltebecken dienen als Zuchtgewässer mit "Arche"-Funktion. Die HIT Umweltstiftung fördert unsere Idee mit Besatzkarauschen im Wert von 2500 EUR. Unser Konzept kann von Angelvereinen in ganz Deutschland nachgeahmt werden und zum Arterhalt bedrohter Kleinfische beitragen. Angelvereine können dieses Konzept sehr gut für Öffentlichkeitsarbeit nutzen und Kinder in Besatzmaßnahmen einbinden. Die Stadt Hannover hat uns weitere Regenrückhaltebecken angeboten. Im Falle eines Gewinns würden wir das Geld für Besatz für unser Regenrückhaltebeckenkonzept verwenden (z.B. Bitterling/Teichmuschel, Edelkrebs). Im folgenden Jahr starten wir ebenfalls ein Pilotprojekt zur Zucht des vom Aussterben bedrohten Schlammpeitzgers. Hier werden wir ebenfalls Nachzuchten in RRB setzen. Infos auf unserer FB-Vereinsseite: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=262502528611371&id=103992764462349&anchor_composer=fal

     

  • Verein: ANV Bergen

    Bundesland: Baden-Württemberg

    Gewässer: Nahe

    Anzahl Teilnehmer: 40

    Arbeitsstunden: 120

    Wir werden am 28.03. den Müll an der Nahe sammeln. Wir machen das zusammen mit der Ortsgemeinde Bärenbach. Es geht los an der Nahe und auch die Ufer des Bärenbach werden wir säubern

  • Verein: Fischereiverein Löningene.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Merschsee in Löningen

    Anzahl Teilnehmer: 20

    Arbeitsstunden: 120

    In die naturbelassenen Bereiche des Sees wurden mit Maschineneinsatz große Bäume eingebracht, die vom Ufer benachbarter Gewässer entnommen worden waren. Diese Maßnahme soll den noch strukturarmen See, der noch über Jahre hinweg der Sandgewinnung dienen wird, ökologisch aufwerten. Im Wasser liegende Bäume erhöhen die Strukturvielfalt. Totes Holz im Wasser steigert nicht nur die Artenvielfalt der Kleintiere im Gewässer, sondern nützt auch den Fischen. In Gewässerabschnitten mit viel Totholz gibt es meistens mehr Fischarten, die zwischen dem Geäst wertvollen "Wohnraum" finden. Totholz hat weitere positive Effekte: Der sich rasch bildende Überzug aus Algen lockt verschiedene Kleintiere an, die wiederum den Fischen als Nahrung dienen. Die von Totholz ausgehende Erhöhung der Strukturvielfalt führt zur Entstehung fischrelevanter Lebensräume wie Laichareale, Jungfischhabitate, Nahrungsräume und Ruhezonen.

  • BFTAGGED
  • Verein: Kreisfischerei-Verein e. V. von 1885 Warendorf/Ems

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Ems

    Wir vom Kreisfischerei-Verein haben eine Renaturierung an der Ems durchgeführt und am 02.12.2020 mit der behördlichen Abnahme abgeschlossen. Bei der Renaturierung der „Ems unterhalb Axtbachmündung“ wurden auf einer Fläche von ca. 6 ha drei neue Emsschleifen angelegt und durch Randsenken und Flutmulden ergänzt. Darüber hinaus wurde ein Altarm an die Ems angebunden und eine Verbindung zwischen dem Altarm und dem Nördlichen Talgraben geschaffen. Somit haben wir ein Stück der Ems naturnah gestaltet und verschiedene Gewässertypen miteinander vernetzt. Das Projekt war nur möglich, da Herr Josef Besselmann die Fläche kostenfrei zur Verfügung stellte und das Ing. – Büro Andreas Vollmer (Wasserbau), neben anderen Projektbeteiligten, uns hilfreich und professionell unterstützt haben. Von der Projektidee, ersten Gesprächen und Planungen Ende 2015 bis zur Plangenehmigung am 29.08.2018 war viel Abstimmungs- und Koordinierungsarbeit erforderlich. Die Ausführungsplanung und öffentliche Ausschreibungen haben ebenfalls einige Zeit in Anspruch genommen. Die Beteiligung und Information der Bürgen war in dem Projekt sehr wichtig. Da der Weg am Emsufer durch die Renaturierung beseitigt wurde, ist ein neuer Weg „auf der grünen Wiese“ angelegt worden. Beim offiziellen Baubeginn im Oktober 2019, mit Beteiligung der Presse, wurde die Maßnahme und die neue Wegeführung vorgestellt und erläutert. Bei der Öffnung der ersten Emsschleife haben wir einen Tag der offenen Baustelle durchgeführt. Viele interessierte Bürger nutzten den neuen Weg und haben den Baufortschritt beobachtet. Bei der Freigabe der neuen Brücke über den Altarm und Anbindung an den Bestandsweg, im Juli 2020, waren Bürger und die Presse anwesend. Während der gesamten Bauzeit hatten wir nur zwei kurze Unterbrechungen, bedingt durch Hochwasserereignisse. Mit der Bezirksregierung Münster, als Genehmigungsbehörde, hatten wir von der Abstimmung der Planung bis zur Abnahme eine gute und kooperative Zusammenarbeit. Die Renaturierung wurde durch das Land NRW gefördert. Eckpunkte der Renaturierung der Ems unterhalb Axtbachmündung Antragsteller und Bauherr, Kreisfischerei-Verein e. V. von 1885 Warendorf / Ems Kosten der Renaturierung ca. 900.000,- € Plangenehmigung wurde erteilt am 29.08.2018 durch die Bezirksregierung Münster Offizieller Baubeginn am 02.10.2019 Freigabe der Brücke und Abschluss der Arbeiten am 06.07.2020 70.000 Tonnen Boden wurden bewegt 80 Bäume wurden als Totholz eingebaut Gesamtlänge der renaturierten Ems inkl. Verbesserung der Strukturen ca. 1.400 m Durchflossene, neue Ems Zunahme der Wasserfläche bei Niedrigwasserabfluss ca. 10.800 m² Emstypische Strukturen in der Aue, die natürlicherweise aus eigendynamischen Prozessen resultieren (Laufverlängerung mit anschließender Teil-Sedimentation, Rinnen durch Erosion bei Hochwasser etc.), Ausbildung von grundwassergeprägten Randsenken. Diese sog. „Eigendynamik“ bewirkt maßgeblich den ökologischen Wert von Gewässerauen. Flutrinne: ca. 70 m Altverlauf: ca. 80 m Randsenken: ca. 250 m Verbindung der renaturierten Ems mit dem Nördlichen Talgraben im Sinne eines organismendurchgängigen, miteinander kommunizierenden, verzweigten Gewässersystems. Gesamtlänge Verbindung Ems / Nördlicher Talgraben: ca. 1.500 m

     

  • Verein: Sportfischer-Verein Huntlosen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Huntloser Bach

    Anzahl Teilnehmer: 4

    Arbeitsstunden: 45

    Im Huntloser Bach wurde eine Rausche durch Einbringen von Kiesbänken aufgearbeitet und verbessert. Durch den gezielten Einbau von Kiesbänken und Steinen an einer Sohlgleite im Huntloser Bach wurden Aufwuchshabitate für kieslaichende Fischarten erstellt. Die Kiesbänke erstrecken sich über die gesamte Gewässerbreite und haben eine Schichtdicke bis zu 30-40 cm. Das in der Örtlichkeit vorhandene Gefälle der Sohlgleite wird dabei genutzt, um die Strömungsgeschwindigkeit des Gewässers für ca. 20 Meter zu erhöhen, was für eine erfolgreiche Reproduktion bei den Kieslaicher essentiell ist. Durch den gezielten Kies und Steineinbau ist von einer Erhöhung der Tiefenvarianz auszugehen. Es kommt zur Ausbildung von Kolken, Flachwasserbereichen und damit zu einem vielgestaltigen Lebensraum. Projektkosten ca. 1.800 Euro. Finanzierung mit einer Spende der LzO und durch Eigenmittel. Die angegebenen Arbeitsstunden beziehen sich nur auf die Planung u. Baubegleitung. Die eigentlichen Arbeit wurde maschinell durchgeführt.

     

  • Verein: Sportfischer-Verein Huntlosen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Landriede bei Westrittrum Gemeinde Großenkneten

    Anzahl Teilnehmer: 4

    Arbeitsstunden: 50

    Ein Sohlabsturz wurde aufgearbeitet und weitere Kiesbetten wurden eingebracht. Durch den gezielten Einbau von Kiesbänken und Steinen, sowie ggf. Totholz wurde zum einen die vorhandene Sohlgleite umstrukturiert und als Rausche aufgearbeitet werden. Zum anderen wurden zwei weitere Kiesbänke unter anderem als Aufwuchshabitate für kieslaichende Fischarten erstellt. Die Kiesbänke erstrecken sich über die gesamte Gewässerbreite und haben eine Schichtdicke bis zu 30-40 cm. Das in der Örtlichkeit vorhandene große Gefälle wird genutzt, um die Strömungsgeschwindigkeit des Gewässers oberhalb der Kiesbänke etwas herabzusetzen, wodurch sich für einen Bereich von ca. 10 - 15 Meter die Wassertiefe von ca. 5 - 10 cm auf 10 - 20 cm erhöht. Damit wird ein Bereich geschaffen in dem sowohl die Kieslaicher als auch Kleinfische wie Mühlkoppe und Stichlinge, Bachflohkrebse und andere Larven bessere Lebensbedingungen haben und besseren Schutz finden. Kosten für das Projekt ca. 3.900 Euro! Finanzierung über Bingo

  • Verein: FSV Neckarsulm

    Bundesland: Baden-Württemberg

    Gewässer: Jagst

    Anzahl Teilnehmer: 7

    Arbeitsstunden: 3

    Wir haben am 18. Januar einen Arbeitseinsatz zur Gewässerreinigung an 2 Abschnitten unseres Vereinsgewässers vollzogen. Hierbei sind wir unsere Ufer abgelaufen und haben Müll eingesammelt.

  • Verein: Sportfischerverein Kaarst e.V.

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Kaarster See

    Anzahl Teilnehmer: 25

    Arbeitsstunden: 3500

    Unsere beiden Pachtgewässer sind seit 1938 der große und kleine Kaarster See mit ca. 24 ha Wasserfläche. Typische rheinische Auskiesungsgewässer mit schmalen Flachwasserstreifen, teils steil abfallenden Uferböschungen und einem hohen Naherholungsdruck, der unsere Bemühungen, um ein ökologisch optimiertes Gewässer nicht leichter macht. 2014 wurde das Kernprojekt "Schonhabitate, bepflanzte Schwimminseln" von unserem Gewässerwart und Vorsitzenden ausgearbeitet und bis 2019 umgesetzt. Das Erweiterungsprojekt "Uferrandbepflanzung, Aufbau von Laichzonen" wurde 2016 gestartet und wird bis 2025 und sehr wahrscheinlich darüber hinaus umgesetzt. Wir haben bis jetzt 250 m² mit einheimischen Sumpf-und Feuchtwiesenpflanzen bepflanzte Schwimminseln gebaut, sieben Bereiche mit ca 400 m² Flachwasser- und Uferrandbepflanzungen aus Seggen, Schwertlilien, Blutweiderich, Flatterbinsen, Rohrkolben und Schilf aufgebaut und abgezäunt. Für dieses Jahr sind weitere 260 m² Uferrandepflanzung geplant.

  • Verein: Privat

    Bundesland: Bayern

    Gewässer: Genanch

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 80

    Wiederansiedlung der ausgestorbenen Bachforelle mittels Setzlingen und Brutboxenbesatz (22.000 Eier in 2020). Schaffung von Laichplätzen für die Äsche. Pflanzen von Stecklingen um die Abrodung vom Biber entgegen zu wirken. Zugleich mit Hilfe des Wasserwirtschaftsamtes eine Gewässerverbesserung durch "Renaturierung von etwa 2km Bachstrecke. Zahlreiche Bilder dieser Maßnahmen können auch nachgereicht werden.

  • Verein: Anglergemeinschaft Haus Füchten

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Teich Anlage

    Anzahl Teilnehmer: 13

    Arbeitsstunden: 500

    Den Teich mit Laichplätzen und Brutplätze umgestalten und den Teich im ganzen zuvertiefen

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Hasealtarm

    Anzahl Teilnehmer: 10

    Arbeitsstunden: 50

    Umfangreiche Unterhaltungsmaßnahmen führte der Fischereiverein Löningen an seinem Fischschonbezirk am Bunner Hasealtarm aus. Die bisher als Acker genutzte Fläche war 1992 von einem Landwirt gepachtet und zu einer Gewässerflachzone, die über einen schmalen Kanal eine Verbindung mit dem Hauptgewässer besaß, ausgebaggert worden. So konnten die Fische aus dem Altarm in das wärmere Wasser der Laichzone wechseln. Im Laufe der Jahre war hoher Aufwuchs vor allem aus Erlen und Weiden entstanden, der nicht nur das Kleingewässer beschattete, sondern auch für hohen Laubeintrag und damit Sauerstoffzehrung sorgte. Somit konnte das Biotop seine Funktion als Laichstätte nicht mehr erfüllen. Die notwendigen Abholzungsarbeiten wurden durch eine Gruppe von Vereinsmitgliedern geleistet. Die erforderlichen Bagger- und Transportarbeiten führte ein Unternehmen durch. Zur Verbesserung der ökologischen Verhältnisse erhielt die Laichzone eine bessere Anbindung und wurde auf voller Breite mit dem Altarm verbunden. Zusätzlich wurde der